Zum Verlieben. Magisch

Ein Ort zum Heiraten: Einmal Prinzessin sein und das am schönsten Tag des Lebens. Für die gelungene Traumhochzeit ist das Schloss Reitenau ein Geheimtipp. Im Schloss Kirchberg, heute die Landwirtschaftliche Fachschule, werden die Gaben aus dem "Garten Österreichs" zu regionalen Kostbarkeiten veredelt.

Das fruchtbare Land zeigt sich aber auch im Charme der Jahreszeiten. Jeder wohnt ein Zauber inne. Im Frühling erweckt die Sonne die Natur zum Leben. Wandern im Tal und am Berg, Biken, Baden ... der Sommer ist bunt. Und der Herbst lockt zum Einkehren in die Buschenschänken. Im Winter kehrt Ruhe ein.

Museum zur bäuerlichen Kultur

Das Museum gibt Einblick über die geschichtliche Entwicklung der Region. Die ältesten Spuren einer Besiedelung stammen aus der Jungsteinzeit. Ackerbau und Viehzucht waren bis in die jüngste Vergangenheit die Lebensgrundlage der Bevölkerung. Erst mit der zunehmenden Industrialisierung ist ein grundlegender Wandel eingetreten. Das Museum zeigt Ausstellungsobjekte von der geologischen Entwicklung der Landschaft über die Ur- und Frühgeschichte, die mittelalterliche Siedlungsperiode bis hin zur Bauernbefreiung. Altes bäuerliches Gerät und persönliche Aussagen aus der Bevölkerung vermitteln einen Eindruck über den Lebensalltag auf einem früheren Bauernhof in der Marktgemeinde Grafendorf. Nähere Auskünfte unter: +43 3338 2262

Historisches Hartbergerland | Im Land der Schlösser

Grafendorf weist eine Vielzahl von Zeugnissen der früheren Besiedelung auf. Mehrere römerzeitliche Grabsteine befinden sich in einem modernen  Schutzbau neben der Kreuzkapelle, bei der  Pfarrkirche Hl. Michael. Zu sehen ist u.a. der  Grabstein des solvensischen Duumvir C. Sacretius Spectatinus und seiner Gattin Secundinia Severina, deren Zugehörigkeit zum Stadtbezirk von Flavia Solva auf der Grabinschrift ablesbar ist.

Um das Jahr 1130 gründete Ekbert II. von Formbach-Pitten, nach den Wirren der Völkerwanderungszeit, eine Siedlung als planmäßige, zweizeilige Grabendorfanlage mit ursprünglich sieben Huben zu beiden Seiten des Angers. Etwa 30 Jahre nach seiner Gründung kam Grafendorf an das Kloster Formbach in Bayern, dieses verwaltete das Dorf bis zum Jahre 1803 von der Propstei Gloggnitz aus. 1803 wurde es als Staatbesitz eingezogen, vom Thalberger Glasfabrikanten Gregor Bock und schließlich vom Chorherrenstift Vorau erworben, wo es bis zur Aufhebung der Grundherrschaft (1848) verblieb.

Kulturelle Besonderheiten

Hügelgräberfeld „Leberholz | Westlich von Grafendorf befindet sich in etwa 1 km entfernt ein Wald, der unter dem Namen „Leberholz“ bekannt ist. Hier liegt ein Hügelgräberfeld  mit 44  größtenteils durch Raubgrabungen gestörte Hügel. Nachweisbar sind römerzeitliche Tumuli. Grabungen belegen einen Grabhügel mit ungefähr 8 m Durchmesser und einer Höhe von 0,7 m  mit einem Grabeinbau, gefunden wurde eine Dreifußschale mit Deckel. Im Museum Grafenfdorf  sind eine Urne und ein Becher als Grabbeigaben zu sehen.

Schloss Kirchberg am Walde | Um 1130 erscheint die Burg urkundlich als Rodungzentrum des Grafen Ekbert II. von Formbach-Pitten, 1250 werden die Herren von Kirchberg genannt. Die Landwirtschaftschule ist hier seit 1923 untergebracht.

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