Tauch ein ins gute Leben

Mitten im Herzen der Oststeiermark, im sinnlichsten Teil des Garten Österreichs, liegt das Hartbergerland. Die sechs Urlaubsorte - Kaindorf, St. Johann in der Haide, Greinbach, Rohrbach an der Lafnitz und die historische Stadt Hartberg - besinnen sich ganz auf ihre Wurzeln und verleihen mit herzerfrischenden Urlaubserlebnissen ihren Gästen Flügel.

Reich an Kulturschätzen, beflügelt das Hartbergerland die Phantasie. Geschichte wird lebendig, Bilder tauchen auf: Kelten, die am Ringkogel hinter dem Schutzwall hausten, römischer Adel, der in luxuriös ausgestatteten Landvillen das gute Leben zelebrierte, Ritter und Adelsleute, die Burgen erbauten, um Feinden zu trotzen, und Fürsten, die auf ihren Schlössern im Habsburgerreich residierten.

♦ Tauch ein in die Geschichte des Hartbergerlandes. Jede Region hat ihre ganz eigenen Themen und Geschichten, ihr ganz eigenes kulturelles Erbe, das es wert ist, erkundet zu werden. Spüren Sie dem Zauber vergangener Zeiten nach.

Das Hartbergerland ist ein ossteirischer Landstrich, liebevoll eingebettet in sanftgewelltes Hügelland. Blumendörfer, Weingärten und Obstwiesen schmücken das Land. Das Hartbergerland ist auch ein historisches Land, war es doch der Hofzaun des Reiches, wo die Grenze des Herzogtums Steiermark verlief. Den besten Ausblick über die waldreiche, hügelige Landschaft genießt man von der Ringwarte am Hartberger Ringkogel aus: eine 30 Meter hoher Holzturm, an dessen Stelle eine vorchristliche Ringwallanlage stand.

Als nach 1122 der Markgraf Leopold der Starke mit der Gründung von Hartberg das Rodungswerk in der Oststeiermark begann, gab er das Gebiet zwischen Hartberg und der Feistritz an den Grafen von Stubenberg, der in Pöllau das erste herrschaftliche Zentrum in diese Landschaft errichtete, während der Erzbischof von Salzburg im Raum um Weiz ebenfalls die ersten Rodungs- und Herrschaftszentren in die Landchaft setzten. Damit war der Ausgangspunkt für die Kultivierung des Alpenostrandes geschaffen.

Die wichtigste Gründung war die von Hartberg, das den Namen vom Gebirge erhielt, an dessen Fuße es gegründet wurde, denn der ganze Wechsel-Masenberggebirgsstock führte damal den Namen Hartberg. Hier gründete Markgraf Leopold der Starke seine erste Pfalz im Rodungland und anschließend den ersten Markt der Oststeiermark, der die heutige Herrengasse umfaßte, sowie die Pfarrkirche St. Martin.

Gleichzeitig begannen die Grundherren die Umgebung mit der Gründung der ersten Dörfer und brachten die ersten Siedler vom heutigen Niederösterreich über den Wechsel. Nordöstlich von Hartberg errichtete gleichzeitig Graf Ekbert II. von Formbach die Burg Kirchberg als Rodungszentrum und und gründete daneben das Dorf Grafendorf.

Das Fortschreiten der Rodung und die Zunahme der Bevölkerung wird durch die Tatsache demonstriert, daß schon 1147 die große Erweiterungsanlage von Hartberg um den Hauptplatz angelegt werden mußte.

Um die Mitte des 13. Jahrhunderts waren die Rodungsvorgänge im allgemeinen abgeschlossen und war das Land so weit erschlossen, wie es dann durch die Jahrhunderte geblieben ist. In etwa eineinhalb Jahrhundert wurde also die heutige Kulturlandschaft geschaffen, wurden Märkte, Dörfer und Höfe an jene Stelle gesetzt, an denen sie Generationen hindurch bis heute geblieben sind.

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