Der Blick fürs Ganze

Im Hartbergerland legt man viel Wert auf den Erhalt von naturräumlichen Besonderheiten und auf die ökologische Pflege von Landschaften. Betrachten wir die Region aus der Luftperspektive, lässt sich der Bogen vom Wechsel über die Stadt Hartberg bis zum Masenberg spannen. Im Wechselgebiet entspringt die Lafnitz, die bis ins Ungarische fließt. Entlang des ursprünglichen Flusslaufes locken die Lafnitzauen als fast unberührtes Feuchtgebiet. Vom Landgasthaus Maierhofermühle aus lassen sich kurzweilige Spaziergänge unternehmen.

Wandern in den Lafnitzauen

Im Tal der Mäander. Die Lafnitz erobert sich ihren Weg durch die Natur. Die Pflanzen- und Tierwelt ist hier nahezu unberührt und bietet einzigartige Erlebnisse. Die verborgenen Reize dieses Naturjuwels an der steirisch-burgenländischen Grenze zu erkunden, ist ein Erlebnis. Dass hier Pflanzen- und Tierwelt so vielfältig erhalten geblieben sind, ist der Tatsache zu verdanken, dass man vor Jahrzehnten die Lafnitz nicht kanalartig reguliert, sondern ihr auf beiden Seiten Platz gelassen hat, damit sie frei und ungehindert fließen kann. So bahnt sich die Lafnitz ihren Raum mit immer neuen Schlingen, Mäandern und Altarmen.

Wertvoll ökologisch

Wandern entlang der Lafnitz ist zu jeder Jahreszeit ein Erlebnis. Das Flussgebiet ist ein international anerkanntes RAMSAR - Feuchtgebiet. Zur vielfältigen Fauna der Lafnitz zählen Bachforellen, Eisvögel und Fischotter. Die Lafnitz ist der einzige Flusslauf in Österreich, der an seinen Ufern auf so lange Strecken keine menschliche Besiedelung zeigt.

Mittendrin im Lafnitztal - mit einer Länge von ca. 40 Kilometer und einer durchschnittlichen Breite von nur 50 Meter - liegt das ganzjährig geöffnete Landgasthaus Maierhofermühle in Unterlungitz. Das Herz des Hauses ist Barbara Maierhofer, die das Gasthaus mit Seele führt. Die Fähigkeit lädt zum Entschleunigen ein.

Auch geschichtlich ist der Weg interessant. Der Fluss gilt als einer der ältesten Grenzen Europas. Entlang der Lafnitz verlief von 1043 bis 1919 die Grenze zwischen Österreich und Ungarn. Die Lafnitz entspringt im steirischen Wechselgebiet und mündet nach ca. 110 Kilometern Flusslänge in die Raab.

Naturschönheiten rund um die Stadt Hartberg

Hartberg ist eingebettet in ökologisch wertvolle Naturlandschaften. Im Süden der Stadt liegt das Hartberger Gmoos, ein Flachmoor mit reicher Flora und Fauna. Von hier aus blickt man hoch zum Ringkogel, dem Hausberg der Stadt. Im Mittelalter noch als "Hartberg" bezeichnet, da "hart" auf Mittelhochdeutsch "Wald" hieß. Bereits die Kelten besiedelten den Kogel, so wir der auch als "Keltenkogel" bezeichnet. Wanderwege führen über die Brühl oder über die Steinerne Stiege vorbei an Weingärten in die Höhe. Am höchsten Punkt steht die Ringwarte, erbaut 1906. Steigt man noch die 99 Stufen hoch, zeigt sich der schönste Panoramablick ins Oststeirische Hügelland.

Details zu den Wanderungen

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