Der Blick fürs Ganze

Im Hartbergerland legt man viel Wert auf den Erhalt von naturräumlichen Besonderheiten und auf die ökologische Pflege von Landschaften. Betrachten wir die Region aus der Luftperspektive, lässt sich der Bogen vom Wechsel über die Stadt Hartberg bis zum Masenberg spannen. Im Wechselgebiet entspringt die Lafnitz, die bis ins Ungarische fließt. Entlang des ursprünglichen Flusslaufes locken die Lafnitzauen als fast unberührtes Feuchtgebiet. Vom Landgasthaus Maierhofermühle aus lassen sich kurzweilige Spaziergänge unternehmen.

Naturwandern 2021 geführte Tour mit einem Waldpädagogen

PROGRAMMABLAUF


Samstag 03.07.2021


Ein Fluss. Ein Erlebnis. Die Lafnitz

Im Tal der Mäander. Die Lafnitz erobert sich ihren Weg durch die Natur. Die Pflanzen- und Tierwelt ist hier nahezu unberührt und bietet einzigartige Erlebnisse. Die verborgenen Reize dieses Naturjuwels an der steirisch-burgenländischen Grenze zu erkunden, ist ein Erlebnis. Die Gefällsstufen, die Ausbuchtungen der Gewässer, der Uferbewuchs und die vielen Wasserbewohner sind Tatbestände für ein reges Treiben im Bach. Sind es die Larven der Steinfliege oder der Flusskrebs, sie bürgen für die Qualität eines Gewässers.

Für den Wasserbaumeister spielt auch die Schleppkraft und die ökologische Zonierung eines Fließgewässers eine große Rolle. Dass hier Pflanzen- und Tierwelt so vielfältig erhalten geblieben sind, ist der Tatsache zu verdanken, dass man vor Jahrzehnten die Lafnitz nicht kanalartig reguliert, sondern ihr auf beiden Seiten Platz gelassen hat, damit sie frei und ungehindert fließen kann. So bahnt sich die Lafnitz ihren Raum mit immer neuen Schlingen, Mäandern und Altarmen.

► WO Start Jausenstation Uhl, Rohrbach 
► WANN 10-13 Uhr 
► PREIS pro Person € 15,- 

mit Hans Peter Killingseder Dipl. Forstwirt, Waldpädagoge, Akademie Schauplatz Natur
Gruppengröße 8 bis 16 Personen • Anforderungsprofil gut begehbare Wege im flachen Gelände
zur Anmeldung

TIPP für individuelle Erkundungen • ab Maierhofermühle, Unterlungitz, St.Johann i.d. Haide


Naturjuwel Lafnitzauen

Wandern entlang der Lafnitz ist zu jeder Jahreszeit ein Erlebnis. Das Flussgebiet ist ein international anerkanntes RAMSAR - Feuchtgebiet. Zur vielfältigen Fauna der Lafnitz zählen Bachforellen, Eisvögel und Fischotter. Die Lafnitz ist der einzige Flusslauf in Österreich, der an seinen Ufern auf so lange Strecken keine menschliche Besiedelung zeigt.

Mittendrin im Lafnitztal - mit einer Länge von ca. 40 Kilometer und einer durchschnittlichen Breite von nur 50 Meter - liegt das ganzjährig geöffnete Landgasthaus Maierhofermühle in Unterlungitz. Das Herz des Hauses ist Barbara Maierhofer, die das Gasthaus mit Seele führt. Die Fähigkeit lädt zum Entschleunigen ein.

Auch geschichtlich ist der Weg interessant. Der Fluss gilt als einer der ältesten Grenzen Europas. Entlang der Lafnitz verlief von 1043 bis 1919 die Grenze zwischen Österreich und Ungarn. Die Lafnitz entspringt im steirischen Wechselgebiet und mündet nach ca. 110 Kilometern Flusslänge in die Raab.

Naturschönheiten rund um die Stadt

Hartberg ist eingebettet in ökologisch wertvolle Naturlandschaften. Im Süden der Stadt liegt das Hartberger Gmoos, ein Flachmoor mit reicher Flora und Fauna. Von hier aus blickt man hoch zum Ringkogel, dem Hausberg der Stadt. Im Mittelalter noch als "Hartberg" bezeichnet, da "hart" auf Mittelhochdeutsch "Wald" hieß. Bereits die Kelten besiedelten den Kogel, so wir der auch als "Keltenkogel" bezeichnet. Wanderwege führen über die Brühl oder über die Steinerne Stiege vorbei an Weingärten in die Höhe. Am höchsten Punkt steht die Ringwarte, erbaut 1906. Steigt man noch die 99 Stufen hoch, zeigt sich der schönste Panoramablick ins Oststeirische Hügelland.

Naturwandern 2021 mit Wolfgang Wallner • Österreichischer Alpenverein

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Naturwandern im Hartberger Gmoos

Als Flachmoor ist das Europaschutzgebiet das letzte große Feuchtgebiet der Oststeiermark mit einer Vielfalt an Flora und Fauna. Entlang eines Rundweges erkunden wir eine ökologisch wertvolles Naturjuwel. Wir hören vom Wiesenknopf Ameisenbläuling, einer seltenen Schmetterlingsart. Die Oststeiermark ist bekannt als Orchideenparadies, im Hartberger Gmoos ist das Knabenkraut beheimatet.

WANN 23.05.2021, 10:00 Uhr – 12:00 Uhr  WO Start Hartberghalle, Parkplatz  PREIS p. P. € 5,-

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Naturwandern in der Brühl 

Der Brühlbach ist der Stadtbach von Hartberg. Die händisch gegrabene Wasserführung gilt als Meisterleistung des Mittelalters. Ein Wanderweg mit Brücken und Stegen wurde 1874 entlang des Baches angelegt. Ein Teil der Landschaft ist unter Schutz gestellt, das sagenumwobene Ambiente wurde in seiner Ursprünglichkeit erhalten. Unter dem schattigen Blätterdach wandernd, hören wir von Anekdoten, die sich um den Bach ranken.

WANN 18.07.2021, 10:00 Uhr – 12:00 Uhr  WO Start Schloss Hartberg  PREIS p. P. € 5,-

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Naturwandern Vom Gmoos hinauf zur Ringwarte

Vom Europaschutzgebiet Gmoos geht es über die Brühl hinauf zur Ringwarte, dem Wahrzeichen des Hartbergerlandes. 99 Stufen sind führen hinauf, belohnt wird man mit einem grandiosen Panoramablick ins Oststeirische Hügelland. Am Horizont zeigt sich die Riegersburg, stolz thront sie auf einem Felssporn, und der Gschriebenstein, der höchste Berg des Burgenlandes. Reizvolle Weite tut sich auf.

WANN 09. 05. 2021, 10:00 – 14:00 Uhr WO Start Alleegasse Einfahrt Parkdeck PREIS p. P€ 10,-+ Eintritt € 1,-

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