Tradition der Kultorte

Bei der Errichtung von Kirchen sind Kultstätten nicht zu zerstören, sondern umzuwidmen. Christliche Zeremonien sollen sich den heidnischen Traditionen angleichen, damit das Volk sich umso vertrauter an den gewohnten Orte versammle.  Anweisung von Papst Gregor (590 - 604) an seine Missionare

Gut für die Seele

Die Geschichte der keltischen Zivilisation ist voller Geheimnisse. Viele christliche Kirchen wurden direkt auf keltischen Kultplätzen errichtet. Ihr Wissen gaben sie nur mündlich weiter. Julius Cäsar besiegte die keltischen Stämme in Gallien. In der Folge versuchten insbesondere die Christen, die keltische Spiritualität in christliche Dogmen aufzulösen. Die keltische Mystik stand im Einklang mit der Natur: Himmel und Erde waren untrennbar verbunden, die Religion immer ein Teil des täglichen Lebens. Die keltische Spiritualität lebt in vielen Märchen, aber auch Bräuchen weiter.

Magische Kräftplätze im Hartbergerland

• Maria Lebing
• St.Anna am Masenberg
• Glückskapelle am Masenberg
• St. Pankrazen
• St. Stefan bei Hofkirchen
• Maria Fieberbründl

Traumhafte Aussicht

Die Berg-Wallfahrtskirche St. Pankrazen in Stambach bei Grafendorf wurde anno 1544 erstmals urkundlich erwähnt. Das romanisch anmutende Bergkirchlein steht auf 1.000 Meter und auf dem weitum schönsten Flecken: Ein erhabener Platz der Ruhe, der Blick reicht bis hin zur pannonischen Tiefebene.

Einkehren beim Mesnerhäusl
Ein historisches, denkmalgeschütztes Haus aus dem 18. Jh., einst das Haus des Mesners, heute wird es als Schutzhütte von der Familie Gleichweit geführt. Die Käsestangerl und Strauben von der Wirtin unbedingt probieren.
Geöffnet von Ostern (Karsamstag) bis Ende November: Fr ab 14 Uhr | Sa ab 12 Uhr | So ab 10 Uhr

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