Keltische Wurzeln

Der Überlieferung nach wurden christliche Kirchen auf keltischen Kultplätzen errichtet. Seit der Jüngeren Eisenzeit ( 400 bis Christi Geburt) besiedeln die Kelten die Oststeiermark, produzieren vermeht Eisen und verwenden zum Töpfern die Drehscheibe. Unter der Führung der Noriker schließen sich keltische Stämme zu einem Königreich zusammen. 17. n. Chr.  wird berichtet, dass die Noriker seit 33 Jahren friedlich Steuern zahlen. Norikum gehört folglich zum Römischen Reich. Im 4. Jahrhundert legt sich das Christentum langsam über das keltisch-römische Heidentum.

Tradition der Kultorte

Bei der Errichtung von Kirchen sind brauchbare alte Kultstätten nicht zu zerstören, sondern umzuwidmen. Man solle sogar die christlichen Zeremonien den heidnischen angleichen, damit 
das Volk sich umso vertrauter an den gewohnten Orten versammle.

Anweisung von Papst Gregor (590-604) an seine Missionare 

Die Kultur der Kelten ist voller Geheimnisse. Keltische Rituale zeugen von einem intuitiven Zugang zu harmonisierenden Energien. Im 21. Jahrhundert versucht die Geomantie diese Empfindungen und Wirkungen mit wissenschaftlichen Messmethoden wie der Biosensorik nachzuweisen. Gehen Sie auf ihre persönliche Entdeckungsreise  und spüren Sie dem Wissen um kraftspendende Energien beim Besuch von Kirchen in der Oststeiermark nach.

• Wallfahrtskirche Maria Lebing im Linden-Hain
• St.Anna, am Wallfahrerweg nach Pöllauberg
• Glückskapelle am Masenberg
• St. Pankrazen, am Pilgerweg Panktratius
• St. Stefan bei Hofkirchen, Öko-Region Kaindorf
• Maria Fieberbründl, Wallfahrtskirche mit Heilquelle

Traumhafte Aussicht

Die Berg-Wallfahrtskirche St. Pankrazen in Stambach bei Grafendorf wurde anno 1544 erstmals urkundlich erwähnt. Das romanisch anmutende Bergkirchlein steht auf 1.000 Meter und auf dem weitum schönsten Flecken: Ein erhabener Platz der Ruhe, der Blick reicht bis hin zur pannonischen Tiefebene.

Einkehren beim Mesnerhäusl
Ein historisches, denkmalgeschütztes Haus aus dem 18. Jh., einst das Haus des Mesners, heute wird es als Schutzhütte von der Familie Gleichweit geführt. Die Käsestangerl und Strauben von der Wirtin unbedingt probieren.
Geöffnet von Ostern (Karsamstag) bis Ende November: Fr ab 14 Uhr | Sa ab 12 Uhr | So ab 10 Uhr

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