Chris Kalcher fertigt HORNBRILLEN von Hand, nach individuellen Wünschen und aus reinem Naturmaterial. Das Horn stammt vom indischen Wasserbüffel. Die Hornplatten kann man vor Ort aussuchen. Aufgrund der speziellen Maserung gleicht keine der anderen.

In seiner Design-Werkstatt gilt es noch einen weiteren Schatz zu entdecken: Vintage-Modelle der Marken Ray Ban und Robert La Roche. Für Brillen-Narren ist das Optik-Fachgeschäft mit eigener Produktion ein Ort an dem man Tage verbringen könnte.

(s)ein Blick zurück:
Robert La Roche

Damals, in den 1980-er Jahren gab es auch schon große Player. Aber da war noch Platz. Heute ist der Markt enger geworden und wird von wenigen Großen dominiert. Mittlerweile tut sich in Nischen wieder einiges, das macht Mut. Individuelle Brillen sind wieder stärker gefragt.

Designgeschichte

Ob Yoko Ono oder Andy Warhol, Meryl Streep oder Arnold Schwarzenegger – sie trugen alle Brillen von Robert La Roche. 2016 wurde dem Doyen des österreichischen Brillendesigns im Museum für angewandte Kunst (MAK) eine Werkschau gewidmet.

Nur wenige österreichische Designer können auf eine ähnliche Karriere zurückweisen. Robert La Roche stieg aber erst mit 35 Jahren ins Designgeschäft ein, er startete als Autodidakt. Seine erste, kleine Kollektion nannte er Alfa, weil er diese Automarke fuhr. Er wusste nicht, ob er erfolgreich sein wird, aber der Versuch war es ihm wert. Und der Erfolg stellte sich ein. Der Name Robert La Roche wurde zur Kultmarke. Mit seinen Brillendesigns erreichte er internationale Strahlkraft. Nur wenigen ist das gelungen, was Robert La Roche geglückt ist.

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