Die Stadt im Garten

Eine Stadt für Entdecker, Flaneure und Träumer. Im Mittelalter Versammlungsort des Adels, heute entschleunigter Treffpunkt für Kulturbegeisterte.

Gehen. Ein leichtfüßiges Glück. Dem Spazierengehen sind keine Grenzen gesetzt, Anlässe finden sich immer: vom morgendlichen Spaziergang oder einem "ich-bin-dann-mal-kurz-weg"-Spaziergang bis zum Spaziergang mit Sonnenuntergang oder im Mondschein. Hartberg ist eine Stadt der Garten- und Naturwege, die vom Hartberger Gmoos bis hoch zur Ringwarte führen.

Stadt.Land.Garten KULTUR

Hartberg setzt auf NATUR IM GARTEN. Gärten und Grünräume werden ohne Pestizide, chemisch-synthetische Dünger und Torf gepflegt. Biologische Vielfalt zeigt sich mit heimischen und ökologisch wertvollen Pflanzen.

Hartberg blüht auf. Farbenfrohe Blüten begeistern nicht nur Schmetterlinge und Bienen. Vielerorts sieht man im Hartberger Stadtbild naturnahen Blumenschmuck. Üppige Staudenbeete und bunt-blühende Kreisverkehre erfreuen das Auge. Der Hartberger Gmoos-Honig überzeugt mit einem wildblumigen Bukett.

Gärten einer Stadt 

Zur Historie. Im 19. Jahrhundert verwandelte sich der mittelalterliche Stadtkern von Hartberg in eine bürgerliche Stadt mit Gärten & Parks. Im 20. Jahrhundert wurden die Landschaftsräume rund um die Stadt zu geschützten Naturlandschaften erklärt. Das 21. Jahrhundert ruft nach klimafitten und naturnahen Gärten. Ganz im Sinne von Città Slow, der internationalen Vereinigung lebenswerter Städte und im Sinne des steirischen Grünen Herzen Österreichs setzt man auf Nachhaltigkeit. Hartberg zeigt sich im grünen Kleid.

Stadtweg

Erleben Sie entlang des Stadtweges historische Bauten, sowie malerische Gassen, als auch naturnahe Gartenanlagen. Innovative Stadtoasen wie die Schirmplatanen am Stadtbrunnen, die schwimmende Bildergalerie im Stadtteich, der Schlosspark und der Hortensiengarten im Stadtpark laden zum Verweilen ein.

Gmoosweg

Spazieren durchs Natura 2000-Gebiet, das Hartberger Gmoos. Genießen Sie das Naturjuwel für Mensch, Tier und Pflanze. Das Naturschutzgebiet am Rande der historischen Stadt gibt Einblicke in die lokale Naturvielfalt und beeindruckt mit Feuchtwiesen, Schilfflächen, urtümlichen Baum- und Heckenbereichen, Teichen und einer vielfältigen Pflanzen- und Tierwelt.
 

• Stadtplan ist mit Klick vergrößerbar. Rosa  Linie = Stadtweg | Grüne Linie = Gmoosweg • Ihr persönliches Exemplar gibts im Tourismusbüro Beschreibung der historischen Orte lt. Karte

Blaue & Grüne Stadtoasen von Hartberg

Am historischen Brunnen

Nehmen Sie Platz auf großzügigen Loungemöbeln. Die  "lebenden Sonnenschirme" rund um den denkmalgeschützten Brunnen sind von kühlender Luft umfächert. So lässt sich das historische Flair am Hartberger Hauptplatz entschleunigt geniessen. Die Kulisse der Hausfassaden fügt sich zu einem harmonischen Ganzen. Wenn der Blick in luftige Höhen schweift, werden Sie vom barocken Kirchturm verzaubert. Üppigst mit feinstem Blattgold veredelt, glänzt der stattliche Turmhelm in prachtvoller Würde.

Ein Park voll Poesie

Im Schlosspark, wo die Geschichte der Stadt Hartberg begonnen hat, gilt es einen Blick in die Zukunft zu werfen. Die bestehenden alten Baumraritäten wurden um einen Klimawald mit Zürgelbaum, Maulbeere und Baumhasel, als auch besonders bienenfreundlichen Bäumen wie die Robinie, Kirsche und der Christusdorn erweitert. Als grüne Stadtoase verbessert der Klimawald das städtische Mikroklima. Das Wachsen und Gedeihen der Jungbäume wird vom Stadtgärtner fürsorglich begleitet, die Wirkungen des Klimawandels werden genauesten beobachtet. Skulpturen thematisieren "Zeit als gestaltbare Dimension".

Ein Teich als Galerie

BesucherInnen der Stadt können sich an den "schwimmenden Bildern" im Stadtteich am Rochusplatz erfreuen. 2020 gab es faszinierende Einblicke in die Vielfalt der Vogelwelt im Hartberger Gmoos von Leander Khil, Ornithologe und Fotograf. Seit dem Jahre 1995 werden kontinuierliche Vogelbeobachtungen im südlich vor der Stadt liegenden Naturschutzgebiet durchgeführt. Dieses Monitoring wird vom Österreichischen Naturschutzbund, BirdLife und Interessierten umgesetzt. Bisher wurden über 140 Vogelarten gesichtet, 78 Arten beringt, darunter viele schon seltene Tierarten.

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