Das einzigartige Lafnitztal

Beeindruckende Naturaufnahmen von Stefan Putz

Freiluft-Galerie am Stadtteich
Rochusplatz, beim Schölbingerturm
bei freiem Eintritt zugänglich

ab 23. März 2022 - ganzjährig

Stefan Putz, Fotograf

Für den Hartberger Stefan Putz war eine Kodak Instamatic 100 der erste Fotoapparat und der Einstieg in die Welt der Fotografie. Darauf folgten viele Foto-Reisen ins In- und Ausland und Multimedia-Vorträge, die großen Anklang fanden.

Erlebnisse in der Natur und deren fotografische Dokumentation haben Stefan Putz sensibilisiert. Der Natur- und Umweltschutz ist ihm ans Herz gewachsen. Das Bauen und Anbringen von Nistkästen im Raum Hartberg und im Lafnitztal ist eine seiner Leidenschaften. Er leistet damit einen wertvollen Beitrag für die Wiederansiedelung seltener Vogelarten.

Historische Park- und Gartenlandschaften erfinden sich neu

Wie kam die Stadt Hartberg zu ihren Parks und Gärten?
Im 19. Jahrhundert kam es zur Schleifung von Teilen der mittelalterlichen Stadtbefestigung. So gab es Freiflächen für Grünräume. Ums Schloss Hartberg und im Stadtpark sind stattliche Reste der Stadtmauer noch erhalten. So auch zwei von gesamt zehn Wehrtürmen, einer davon ist der Schölbingerturm beim Stadtteich.

Hartberg wird Gartenstadt. Der Stadtgraben der ringförmigen Befestigungsanlage beim Schölbingerturm bekam eine neue Gestalt. Der damalige Bürgermeister Josef Ressavar begann die Stadt zu modernisieren. Die Enge der mittelalterlichen Stadt war ab nun Vergangenheit. Weitläufige Park- und Gartenlandschaften läuteten ein neues Zeitalter ein. Durch Ausgabe von Aktien finanzierte Ressavar die erste Schwimm- und Badeanstalt der Stadt.

Idyllisch gondelten Boote am Teich. Hinter mannshohen Holzzäunen verbarg sich das Schwimmbad. Die Badeanstalt, gleich nebenan, war ein Warmbad mit Brausen über den Wannen. Wer etwas aus sich hielt, gönnte sich das wöchentliche Bad. Kabinen, ausgestattet mit Zentralheizung und elektrischem Licht, waren stundenweise zu mieten. Man konnte wählen zwischen Fichtennadel-, Kohlensäure- oder Dampfbad.

Vielerorts wurden Promenadenwege angelegt.  Flanieren im Grünen lag im Trend der Zeit: Vom Bergpark, einem stadtnahen Waldstück, bis zum Stadtpark und über den schattigen Brühlwald zur Ringwarte. Die Aussichtswarte, über 99 Stufen geht es hoch zur Aussichtsplattform, gibt den Blick frei bis ins Pannonische. Hartberg, vom Verschönerungsverein als „Steirisches Meran“ beworben, war bald in aller Munde. Der Essay von Peter Rosegger „Die neue Weltstadt Hartberg“ tat sein Übriges.

Klimafittes Grün im 21. Jahrhundert

„Schwimmenden Bilder“, die sanft über die Wasserfläche des Stadtteiches segeln, laden ein zum Staunen. Als blaue Oase ist die Teichlandschaft mit schilfumstandenen Ufern wertvoll fürs Mikroklima. Die Verdunstung des Wassers schafft einen kühlenden Effekt.Gebot der Stunde ist klimafittes Stadtgrün. Im Schlosspark gibt es einen Klimawald, als Freiluftlabor für den Stadtgärtner. Am Hauptplatz rund um den Stadtbrunnen sind es schattenspendende Klimabäume, Wasserfontänen mit Trinkwassersäule und eine Sitzlandschaft, die zum Verweilen einladen. Am Laternderlweg gedeiht der Klimafruchtgarten.

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