Tauch ein in den Rhythmus der Natur

Das sanft gewellte Oststeirische Hügelland verführt zum Träumen. Am Genussvollsten lässt sich diese Landschaft erwandern, wenn der sportliche Ehrgeiz nicht an erster Stelle steht. Denn beim "langsamen" Wandern geht's nicht um Anstiege und Abstiege, es geht ums Loslassen. Einfach den Moment genießen, das gibt Kraft.

Das Hartbergerland  lädt ein die Natur zur Hauptsache zu machen: Vom "einfach mal losgehen" bis hoch in luftigere Höhen, um den schönsten Panoramablick einzufangen. Slow Motion ist das Zauberwort, das Herz und Seele beflügelt.

Wandern rund um Hartberg

Hartberg liegt am Fuße des Ringkogels, einem Ausläufer des Masenbergmassivs. Dort, wo der verflachende Alpenbogen in wellig auslaufende Hügellandschaften der Oststeiermark übergeht, schmiegt sich die Stadt an ihren Hausberg. Bereits in urgeschichtlicher Zeit besiedelt, sieht man heute noch am Ringkogel Spuren eines keltischen Ringwalls, er gab dem Berg seinen Namen.

♦ Bei Wanderungen hält man immer wieder inne und genießt den Blick in die reizvolle Weite. Bei klarer Sicht zeigt sich die Riegersburg. Die Burg thront weithin sichtbar auf einem 482 Meter hohen Vulkanfelsen über der Landschaft der Südoststeiermark. Ein weiterer markanter Punkt ist der Gschriebenstein (884 m), der höchste Berg des Burgenlandes. Gerühmt wird seit alters her der "ungarische Blick", der sich von der Ringwarte, dem 30 Meter hohen Aussichtsturm, am schönsten zeigt.
♦ Der Ringkogel war aufgrund seiner exponierten Lage mit freiem Blick über die ganze Oststeiermark noch bis zu den Kuruzeneinfällen zu Beginn des 18. Jahrhunderts von militärischer Bedeutung und wurde als Signalberg für Kreidfeuer verwendet.

Zu Fuß das Hartbergerland entdecken

Wir sind im Schlösserland: Die Riegersburg, die sich bei klarem Wetter am Horizont zeigt, ist ein Fixpunkt in der Vielzahl mächtiger Ruinen, Burgen und Schlösser, die diesen Landstrich, einst "Hofzaun des Reiches" genannt, beherrschen. Im Mittelalter boten sie Schutz und waren Bollwerk gegen Feinde.

♦ Wer im Frühling durch das Land wandert, ist umgeben von einem Blütenmeer; die Wälder stehen im zartfrischen Grün. Die Namen Hartberg, Khart, Haide, Buch weisen in ihrem Ursprung ja auf die Mischwälder hin, die es im Hartbergerland schon im frühen Mittelalter gab. Die Wälder laden im Sommer zu waldfrischen Spaziergängen ein. An den sonnigen Hängen gedeiht der Wein. Im Herbst leuchten die Weingärten in den buntesten Farben.
♦ Zur Winterzeit ist das Land zauberhaft schön und besonders Hecken, Bäume und Sträucher, wenn Raureif sie in ein glitzerndes, gläsernes Märchenreich verwandelt, das sich lichtfunkelnd in der Sonne auflöst.

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