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Ausflugsziele- und Tourenfolder

Im neuen Ausflugsziele- und Tourenfolder "Die erste steirische Città Slow mit den schönsten Ausflügen und Touren" finden sich Informationen über Hartberg - die Stadt der Sinne (S. 3 bis S. 27), ihre Ausflugsziele und die nachhaltige Stadtentwicklung Hartbergs. Verschiedene Touren werden auf S. 28 bis S. 55 vorgestellt, die verschiedene Ausflugsziele miteinander vernetzen und einen angenehmen Aufenthalt in Hartberg für die verschiedensten Zielgruppen ermöglicht (per Rad, zu Fuß, mit Rollstuhl, etc.). Auf den Seiten S. 56 bis S. 69 finden Sie zu guter Letzt ein Verzeichnis mit Ausflugszielen aus der Stadt und dem Land der Sinne.

Gratis-Stadtführung gefällig?
Mit dem gratis City Audioguide Oststeiermark geht es durch die historische Altstadt Hartberg!
In 5 Sprachen (deutsch, englisch, italienisch, slowenisch und ungarisch) werden die Highlights der Città Slow Hartberg präsentiert. Mittels digitaler Karte und GPS Routing wird man automatisch zum nächsten Highlight geführt.

Das App kann man vorab ganz bequem herunterladen. Während des Rundgangs selbst ist keine aktive Internetverbindung notwendig.

• Dauer der Tour: unter einer Stunde
• 12 Etappen - Start: Rochusplatz

2 Leihgeräte stehen außerdem im Informationsbüro Hartberg (Alleegasse 6) zur Verfügung!

Oststeirische Römerweinstrasse

Menschen in einem Buschenschank

Die oststeirische Römerweinstraße folgt von Weinberg zu Weinberg den Wegen und Spuren einer 2000-jährigen Geschichte.

Die keltischen Einwohner gehörten zum Königreich Norikum und sind nach dessen unblutiger Besetzung vielfach zu Bürgern des römischen Reiches geworden. Mit der Kultur und dem Reichtum Roms hielt auch die Weinkultur ihren Einzug. Die „Villa rustica“ eines Gutsbesitzers, hochentwickelte und mit gemauerten Kammern ausgestattete Hügelgräber und kunstvoll reliefierte Monumente aus weißem Marmor oder Sandstein legen von dieser etwa 400 Jahre dauernden Periode Zeugnis ab.

Im Mittelalter werden dann eine Vielzahl von Weingärten urkundlich genannt. Die damals schon große wirtschaftliche Bedeutung des Weines belegt die Jahresbilanz der gräflichen Herrschaft Kottulinsky 1720, in welcher die Erlöse aus der Rinderzucht 390, aus dem Wald 207, aus dem Weinverkauf aber 2150 Gulden betragen.

Heute gedeiht die Weinrebe auf inselartigen Bergrieden einer abwechslungsreichen und poetischen Landschaft zwischen den Hügeln. Die Gäste genießen bei einem Glas Wein Freude und Gemütlichkeit und sind entrückt in eine Oase zwischen tiefen Wäldern – Peter Rosegger sprach „vom einzigen Eden, das dem Glücklosen geblieben sei“ – sowie im Frühling von blühenden und im Herbst von fruchtbunten Wein- und Obstgärten.

Die Verlockung, das Besondere und Schöne auch am Wegrand aufzuspüren, ergibt sich beim Radwandern gleichermaßen wie zu Fuß, wobei man nach der Dorftradition auch „neben die Schuech“, also bloßfüßig, gehen kann. Bei jedem Ausflug zeigen grüne Buschen die der Bauern eigene Art an, ein Glas Wein oder Most und die eigenproduzierte Jause in ursprünglicher Atmosphäre los zu werden. Aber auch viele Gasthäuser und Hotels schenken den heimischen Tropfen aus.

Langjährige weinbäuerliche Erfahrung und moderne Kellerwirtschaft garantieren einen hohen Standard. Die klimatischen Kleinräume erlauben eine Sortenvielfalt, wobei Welschriesling und Weißburgunder (Pinot blanc) vorherrschen. Daneben gibt es den Müller Thurgau (Riesling X Sylvaner), den Goldburger den Ruländer (Pinot gris) und zunehmend wieder den sehr geschätzten Morillon (Chardonnay). Beim Rotwein dominieren Zweigelt, Blauburger und die säurig-robuste Spezialität des steirischen Schilchers.

Zu Brettljause freilich schätzt der Gast noch immer den uralten frisch-fruchtigen „G´mischten Satz“. Die Qualitätsweine werden mehrfach ab Hof angeboten und es besteht auch die Möglichkeit, an einer Verkostung oder mitunter an einer Kellerführung teilzunehmen. Hiebei empfiehlt sich die vorherige Anmeldung.

  1. Von Gleisdorf bis zum Hollerberg
  2. Vom Hoferberg über den Ring nach St. Magdalena
  3. Von St. Magdalena nach Bad Waltersdorf