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Frauenfilmfestival im MAXOOM

10. - 11. 3. 2018 
Veranstaltungsort: Maxoom, am Ökopark 10, 8230 Hartberg
Veranstalter: Mag.a Liesbeth Horvath, Mag.a Susanne Prechtl, DI Isabell Bayer-Lueger, Mag.a Rosina Schmelzer-Ziringer, FMB Hartberg


Zum Internationalen Frauentag am 8. März - Auch Männer sind herzlich willkommen!

Das schon etablierte Frauenfilmfestival findet 2018 im Rahmen der Veranstaltungsserie ACHTUNG FRAUEN 2018! statt.

SAMSTAG, 17.00 Uhr
Die Jahrhundertfrauen

USA 2016, 119 Minuten, Tragikomödie, Regie: Mike Mills, mit Annette Bening, Elle Fanning, Greta Gerwig, Billy Crudup, Lucas Jade Zumann u.a.

Im Kalifornien der späten 70er Jahre stehen vier unterschiedliche Frauen füreinander ein: Kalifornien, Ende der 70er Jahre – eine wilde, inspirierende Zeit der kulturellen Umbrüche, Freiheit liegt in der Luft. Dorothea Fields, eine energische und selbstbewusste Frau Mitte 50, erzieht ihren Sohn Jamie ohne den Vater, holt sich aber Unterstützung von zwei jungen Frauen: Abbie, die freigeistige und kreative Mitbewohnerin, und Jamies beste Freundin Julie, ein gleichermaßen intelligentes wie provokatives Mädchen. So verschieden sie sind, alle vier stehen für einander ein – und es gelingt ihnen eine Bindung für das ganze Leben zu schaffen.

SAMSTAG, 20.00 Uhr
Die Göttliche Ordnung

Schweiz 2017, 96 Minuten, Drama, Regie: Petra Biondina Volpe, mit Marie Leuenberger, Rachel Braunschweig, Sibylle Brunner, Therese Affolter, Maximilian Simonischek, Nicholas Ofczarek

In der charmanten und warmherzigen Komödie DIE GÖTTLICHE ORDNUNG über den Kampf um Gleichberechtigung und die Einführung des Schweizer Frauenstimmrechts treffen chauvinistische Vorurteile und echte Frauen-Solidarität aufeinander.

Nora ist eine junge Hausfrau und Mutter, die 1971 mit ihrem Mann und zwei Söhnen in einem beschaulichen Schweizer Dorf lebt. Hier ist wenig von den gesellschaftlichen Umwälzungen der 68er-Bewegung zu spüren. Ganz im Gegenteil: Es herrscht die Meinung, Emanzipation sei ein Fluch, eine Sünde gegen die Natur und schlichtweg gegen die göttliche Ordnung. Als Nora wieder anfangen möchte zu arbeiten, verweigert ihr Mann ihr die Erlaubnis und beruft sich dabei auf das Ehegesetz, das die Frau dazu verpflichtet, sich um den Haushalt zu kümmern. Hier erwacht Noras Widerstand! Sie beginnt feministische Literatur zu lesen, enge Jeans und wilden Pony zu tragen und besucht einen Workshop für sexuelle Befreiung. Als sie sich aktiv für das Frauenstimmrecht einsetzt und zu einem Streik aufruft, gerät der Dorf- und Familienfrieden gehörig ins Wanken...

SONNTAG, 15.00 Uhr
Kaffee und Kuchen


SONNTAG, 17.00 Uhr
Licht

Österreich / Deutschland 2017, 97 Minuten, Drama, Regie: Barbara Albert, mit Maria Dragus, Devid Striesow, Lukas Miko, Katja Kolm, Maresi Riegner, Susanne Wuest u.a.

Frei nach dem Roman: „Am Anfang war die Nacht Musik“ von Alissa Walser erzählt Barbara Albert die schicksalhafte Geschichte des Wunderheilers Franz Anton Mesmer und seiner berühmtesten Patientin Maria Theresia Paradis.

Wien 1777. Die früh erblindete 18jährige Maria Theresia „Resi“ Paradis ist als Klavier-Wunderkind in der Wiener Gesellschaft bekannt. Nach zahllosen medizinischen Fehlbehandlungen wird sie von ihren ehrgeizigen Eltern dem wegen seiner neuartigen Methoden umstrittenen Arzt Franz Anton Mesmer anvertraut. Langsam beginnt Resi in dem offenen Haus der Mesmers, zwischen Rokoko und Aufklärung, im Kreise wundersamer Patienten und dem Stubenmädchen Agnes, das erste Mal in ihrem Leben Freiheit zu spüren. Als Resi in Folge der Behandlung erste Bilder wahrzunehmen beginnt, bemerkt sie mit Schrecken, dass ihre musikalische Virtuosität verloren geht...

Im Anschluss gibt es für Interessierte eine Filmdiskussion.