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„Vom Getreide zum Mehl“ – altes Handwerk in der Posch Mühle neu entdecken

Posch Mühle (c) TVMA - Martin Postl

Posch Mühle (c) TVMA - Martin Postl

Posch Mühle (c) TVMA - Martin Postl

Posch Mühle (c) TVMA - Martin Postl

Posch Mühle (c) TVMA - Martin Postl

Posch Mühle (c) TVMA - Martin Postl

Posch Mühle (c) TVMA - Martin Postl

Die Biomühle von Müllermeister Roman Posch wurde behutsam renoviert und ist nun auch zu besichtigen. Mit viel Engagement, finanziellem Einsatz und der Unterstützung im Rahmen des Leaderprojektes „Slow (Food) Travel“ haben Roman und Veronika Posch die alte Mühle zu neuem Leben erweckt. Es ist ein einzigartiges Vorzeigeprojekt, welches über die Leaderregion Oststeirisches Kernland abgewickelt wurde.

Einst durch Opa Posch im Jahre 1926 erworben, wird die Mühle von Müllermeister Roman Posch und seiner Familie nun bereits in dritter Generation geführt. Vor rund 20 Jahren, wurde die historische „Rückschüttmühle“ stillgelegt und nun im Rahmen eines Transnationalen Leaderprojektes reaktiviert und zu einer einzigartigen Schaumühle umgebaut. „Slow (Food) Travel“ nennt sich der touristische Trend, den die Leaderregion damit unterstützt, erklärt Kernland-Geschäftsführer Mag. Wolfgang Berger. „Die Gäste wollen Authentizität spüren, ihre Gastgeber kennen lernen, suchen nach Kuriosität und interessieren sich für alte historische Objekte, die nach Leerstand einer neuen Nutzung zugeführt werden“, so Berger. Diese neue Form des touristischen Reisens – also ohne Reiseführer und Fotoapparat, aber mit vielen Überraschungen – ist für die Region Oststeiermark und insbesondere für die „Città Slow“ Hartberg ein Nischenprodukt mit großem Potenzial. Dies hat auch Stadtmarketing Geschäftsführerin Regina Hinze, BA erkannt und das Förderprojekt zur Entstehung der Schaumühle gemeinsam mit Roman und Veronika Posch forciert, sowie in den neuen Ausflugsziele- und Tourenfolder Hartberg mit der „Steaz-Tour“ eingebunden.

„Schon als kleiner Bub hab ich hier gearbeitet“, erklärt Roman Posch, der sich von den originalen Holzkonstruktionen im Inneren der Mühle nicht trennen wollte. „Neu herausgestampft“ hat er seine alte, neue Schaumühle und mit vielen bereits vorhandenen und natürlichen Materialien wie 100 Jahre alten Hanfbändern, etc. umgestaltet, damit die „Leut‘ sehn wie gearbeitet wird“. Das Handwerk hätte sich laut Roman ohnehin seit 200 Jahren nicht verändert!

Gattin Veronika Posch, begeisterte „Slow Food“ Produzentin, erklärt was man in der neuen Schaumühle erleben kann: „Mach mit“ lautet das Motto in unserer nun komplett für Besucher geöffneten Schaumühle, wo Getreidekunde und Bewusstseinsbildung für Getreidesorten und gesunde Ernährung in den Fokus gerückt werden. „Vom Getreide zum Mehl“ - also selbst Getreide zu mahlen, dieses mit nach Hause zu nehmen und in Rezeptkarten zu schmökern, ist ein besonderes Erlebnis. Im Mühlenladen werden Mo bis Sa (Mi Ruhetag) täglich frische „grüne Smoothies“, eine selbst kreierte Biobrotbackmischung, u.v.m. angeboten. Führungen bieten wir gegen Voranmeldung ab fünf Personen an“ schwärmt Veronika Posch.

Führungen:
Vom 1. Mai bis 30.September jeden Dienstag und Freitag um 10 Uhr Mühlenführung in der Poschmuehle Preis 5 Euro dauer ca. 45 min. - für Genuss Card teilnehmer gratis

Nähere Informationen zur Posch Mühle, ihre Bioprodukte, Superfoods, u.v.m. erhalten Sie unter www.poschmuehle.at, willkommen@poschmuehle.at oder 03332/626610. Unter www.slow-travel.at und www.oststeiermark.greeters.org sind ebenso viele interessante Inhalte zur Thematik zu finden.

Posch Mühle, Brühlgasse 24, 8230 Hartberg
Tel: 03332/62661 0
Fax: 03332/62661 4
E-Mail: willkommen@poschmuehle.at
Web: www.poschmuehle.at
Öffnungszeiten Mühlenladen: Mo-Di, Do-Fr 8-12 & 15-17 Uhr, Sa 8-12 Uhr

Erstellt am 17. Juli 2015 von Anna Schneider, MA